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Seven Card Stud Poker ist wie Texas Holdem eine recht moderne
Pokervariante, die sehr gern in Turnieren und in Spielbanken
angeboten wird.
7 Card Stud Poker ist recht einfach in den Regeln, hat aber
gegenüber den herkömmlichen Poker Varianten einige Unterschiede, die
ich Ihnen im Verlauf nenne.
Spielablauf
Der erste Unterschied ist, dass jeder Spieler, bevor er überhaupt
eine Karte zu sehen bekommt, einen Grundeinsatz setzen muss, die
Ante. Diese Ante ist der Grundstock für den Pot und macht das Spiel
von vornherein spannender. Die Ante ist in der Regel niedrig und
orientiert sich an dem Tisch Limit bzw. den Mindesteinsätzen.
Nach Zahlung der Ante erhält der Spieler zwei verdeckte und eine
offene Karte. Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte muss die
erste Wettrunde mit einem Einsatz eröffnen, dem sogenannten
"Bring-in". Haben zwei oder mehr Spieler die selbe niedrige Karte,
entscheidet die Farbe. Das ist wieder ein Unterschied, denn in den
anderen populären Poker Varianten ist die Farbe egal. Die
Reihenfolge der Farben ist (von oben nach unten): Pik, Herz, Karo
und Kreuz. Alle anderen Spieler haben nun die Möglichkeit in der
ersten Wettrunde mitzubieten oder auszusteigen. Ein Raise ist
jederzeit möglich, auch vom Eröffnungsspieler.
Nach der ersten Wettrunde erhält jeder teilnehmende Spieler eine
weitere offene Karte. Die zweite Wettrunde beginnt beim Spieler mit
der höchsten offenen Karte. Jetzt folgen weitere Karte und
Wettrunden. Vor dem Showdown haben dann alle noch beteiligten
Spieler drei verdeckte und vier offene Karten vor sich liegen.
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